Die wesentlichen Charakteristik eines Smart Client sind:
- Nutzung lokaler Rechenleistung
- Anpassung an Endgerätspezifikationen
- Konsumierung von Web-Service
- Unterstützung von Offline/Online-Szenarien
- Automatische Installation und Updates
Ein Smart Client vereinigt also die besten Eigenschaften von Browser-Anwendungen und klassischen Desktop Applikation. Er wird zentral administriert (so dass keine Aufwendungen für Verteilung und Wartung auf den Anwenderrechnern anfallen) und er bietet den Anwendern einen sehr hohen Bedienungskomfort.
Smart Clients sind in der Regel gekapselte Applikationen, die alle benötigten Programmkomponenten selber mitbringen und durch ein einfaches kopieren auf den Rechner verteilt werden. Updates werden bei Verfügbarkeit selbständig heruntergeladen und installiert. Die Vorteile des geringen Administrationsaufwand erzielt man sonst mit Browser-Anwendungen, die allerdings andere Nachteile mit sich bringen.
Zunehmend komplexere Anforderungen an die Bedienung können von der Web-Sprache HTML nicht erfüllt werden. Eine einfache Bedienung ist damit nur schwer umzusetzen und viele Funktionen sind aufgrund technischer Beschränkung gar nicht realisierbar.
Offensichtlich werden die unterschiedlichen Möglichkeiten der Oberfläche, wenn man zum Beispiel die Benutzerführung eines Web-Mailers mit der Funktionalität einer modernen Client-Mail-Software vergleicht.
Ein anderer Nachteil von Browser-Anwendungen ist das erzwungene Online-Szenario. Trotz fortschreitender Vernetzung gibt es unzählige Anwendungsfälle, die ein Offline-Szenario erfordern. Diese können mit Smart Clients, die einen Online- und Offline-Mischbetrieb erlauben, umgesetzt werden.
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