An den beiden Tagen stand die Vermittlung praktischer Kenntnisse bei der Entwicklung verteilter Anwendungen im Vordergrund, jedoch wurden auch die theoretischen Grundlagen von J2EE-Systemen betrachtet.
Mit der Sprache Java hatten sich die Mitarbeiter bereits seit einiger Zeit beschäftigt, vorrangig auch mit der Programmierung von grafischen Benutzeroberflächen (GUI), nun wollte man aber auch von den Vorteilen im J2EE-Umfeld profitieren und z.B. eine AS400 über den Open Source Application Server JBoss ansteuern und dabei die EJB-Technologie einsetzen, um von Application Server-Mechanismen wie Connection Pooling zu profitieren und damit einen Hauptnachteil der klassischen Client-Server-Architektur zu umgehen, nämlich die direkte Verbindung jedes Benutzers mit der Datenbank, was z.B. bei einem voll besetzten Call-Center schnell zu Engpässen führt.
Als Entwicklungsumgebung wurde durchgängig die frei verfügbare, auf der Eclipse Plattform basierende Java-IDE eingesetzt, die sich auch bei der Xavo AG bereits bestens bewährt hat. Dies führte auch dazu, dass “Best Practices” im Umgang mit den in Eclipse enthaltenen Entwicklungswerkzeugen vermittelt werden konnten.
Das Thema Quellcode-Verwaltung wurde auch angesprochen und Dank der guten Integration in Eclipse konnte auch eine von den Mitarbeitern vorbereitete CVS-Installation (Concurrent Versions System) gleich für die während des Coachings entwickelten Code-Beispiele verwendet werden.
Als nächster Schritt wird nun die Entwicklung einer J2EE-Applikation seitens des Kunden in Angriff genommen. Nach Erreichen eines definierten Funktionsumfangs wird zusammen mit der Xavo AG eine Bewertung auf technischer Ebene durchgeführt.
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