Xavo verstärkt sein MES-Engagement in den Branchen Tabak, Nahrungs- und Genussmittel sowie Pharma und Biotechnologie.
Das zurückliegende Geschäftsjahr, das 5. Jahr in der noch immer jungen Xavo Geschichte, hatte es in sich. Dieses Jahr ist wie im Flug vergangen. Noch nie zuvor haben wir so hart gekämpft und gearbeitet wie im letzten Jahr. Noch nie standen wir vor solchen Herausforderungen.
Wir haben im letzten Jahr das Partnerschaftsprinzip gelebt und in einer klassischen Win-Win-Situation ein großes, spannendes und anspruchsvolles MES-Projekt (SIMATIC IT) im Bereich der biotechnologischen Produktion bei einem der Weltmarktführer gewonnen.
2005 ist der Bekanntheitsgrad von Xavo weiter gewachsen. Es ist uns gelungen, Xavo als innovativen und bewährten MES-Spezialisten für die Bereiche Tabak, Nahrungs- und Genussmittel und Pharma/Biotechnologie einem großen Kreis von Endkunden und Partnern vorzustellen. Dazu hat unser aktives Engagement in der bewährten Siemens Partnergemeinschaft (wo Xavo als Siemens Solutions Spezialist agiert) entscheidend beigetragen.
MES-Engagement
Xavo hat im Jahr 2005 sein Engagement im Bereich MES (Manufacturing Execution Systems) weiter verstärkt und seine Wettbewerbsvorteile halten und weiter ausbauen können. Dabei setzten wir sowohl auf SIMATIC IT, die bewährte Siemens MES-Plattform, als auch auf Promexx, das innovative, service-orientierte und J2EE-basierende MES-Produkt von Xavo.
2005 war ein herausforderndes Jahr für Xavo, in dem wir erneut feststellen mussten, dass MES-Projekte noch immer ein Neuland sind, auf das sich nur die mutigsten IT-Pioniere wagen sollten.
Die MES-Produkte der großen Anbieter befinden sich in einer rasanten Weiterentwicklung. Gerade im Bereich der Softwaretechnologie bleiben aber noch immer zahlreiche Wünsche offen. Erschwerend kommt für einen jeden MES-Projektanten hinzu, dass die Anforderungen an eine MES-Lösung von den meisten Kunden anfänglich nicht klar beschrieben und spezifiziert werden können.
MES werden von den Unternehmen immer mehr als Enterprise IT Lösungen begriffen, die vom C-Level-Management initiiert und gesponsert werden. An sich eine begrüßenswerte Entwicklung, die aber die Anzahl der an einem MES-Projekt beteiligten Stakeholder in vielen Fällen dramatisch erhöht.
MES sind deshalb kompliziert und spannend, weil sie in multiplen Spannungsfeldern stattfinden und gleichermaßen Geschäftsprozesse, Geschäftsmodelle und Informationstechnologie (als „Enabler“-Technologie) berühren.
MES greifen nachhaltig ein in die Zusammenarbeit zwischen
a) Betriebswirtschaft und Produktion (vertikale Integration im Unternehmen)
b) Fachabteilungen (horizontale Integration im Werk)
c) Werk und seinen Kunden und Lieferanten (horizontale Integration in der Supply Chain)
d) Geschäftsprozess- und IT-Spezialisten (vertikale Integration im Unternehmen)
MES-Vorgehensmodell
Das seit 2004 bei Xavo angewendete und in der Praxis erprobtes Vorgehensmodell zur Businessprozessmodellierung (UML/Innovator LINK www.inovator.de ) und MES-Softwareentwicklung (SIMATIC IT / Promexx) hat sich als entscheidender Wettbewerbsvorteil erwiesen.
Der Nutzen des modell-basierenden Ansatzes hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen: Die Pre-Sales Aktivitäten können überzeugender abgewickelt werden, wenn dem Kunden bereits in dieser Phase branchenspezifische MES-Modelle und Engineering-Bibliotheken gezeigt werden können. In den Spezifikationsphasen (URS, FDS, SDS) können durch die durchgehende Modellierung die notwendigen Abstimmungen zwischen den MES-Stakeholdern deutlich verkürzt und die Wahrscheinlichkeit für Missverständnisse signifikant reduziert werden. Schließlich stellen die MES-Modelle auch die verbindliche „Bibel“ für die MES-Implementierung und alle weiteren Stakeholder dar.
Der modell-basierende Ansatz ermöglicht zudem ein durchgängiges Requirements-Engineering (ein heißes Thema gerade in der Pharma- sowie Nahrungs- und Genußmittelindustrie). Zudem wird neuen Xavo-Mitarbeitern der schnelle Aufbau von branchen- und MES-spezifischem Know-how deutlich leichter gemacht.
Diesen innovativen Vorgehensmodelle vor allem ist es zu danken, dass Xavo im Jahr 2005 in den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 30 % zu steigern und die Umsatzrendite auf über 10 % zu steigern. Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen ist dies als ein Erfolg zu werten.
2006 – die Aussichten
Es besteht für Xavo die realistische Chance, in 2006 weiter zu wachsen. Einige Weichenstellungen in diese Richtung wurden in den letzten Wochen vorgenommen.
Wir werden die erfolgreiche Partnerschaft mit Siemens (SIMATIC IT, TIA) weiter ausbauen, die Zusammenarbeit mit SAP (NetWeaver) intensivieren und das SOA-basierende MES-Produkt der Xavo (Promexx) weiter in die Welt hinaustragen.
In 2006 werden wir die in- und ausländischen Vertriebsaktivitäten ausweiten. Wir wollen den Brand Name „Xavo“ weiter stärken und als ein Synonym für Innovation, Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Erfolg in der MES-Gemeinschaft fest verankern. Für dieses Ziel werden wir hart kämpfen.
Wir glauben an den nachhaltigen Erfolg von MES. Wir betrachten MES als eine der größten „Wachstumsperlen“ der nächsten Jahre, weil sie das Potenzial haben, die industrielle Fertigung zu revolutionieren. Lesen Sie zu diesem Thema bitte auch den Beitrag „MES – Highlight der Digital Factory und der Hannover Messer 2006“.
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