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Achim Schrepfer (Reverse Engineering des Gehirns?)
Die Frage ist doch: was bringt das? Wenn es wirklich gelänge das menschliche Gehirn nachzubauen, dann würde man sich mit den ganzen Vorteilen doch auch die Nachteile einhandeln, nicht? Also man h...
Tobias Steffenhagen (Alzheimer Projekt: Erfolg durch R&D Collaboration)
Ich sehe das mit gemischten Gefühlen. Eigentlich sind sich fast alle Wissenschaftler einig, welche Ursachen Alzheimer hat: Fehlerhaft gefaltete Beta-Amyloid-Peptiden. Zugleich ist es mehr als nur ...
Martin Riedel (Faszination iPad)
Schöner Artikel. Ich habe mich schon gefragt, wo der Eintrag mit den Apple Lobpreisungen bleibt. :) Für mich würde der GoodReader nie auf Platz 1 landen. Von den Funktionalitäten ist er natÃ...
Uwe Schey (10 Jahre Xavo)
Für mich war es auch ein herausragendes Erlebnis. Ich möchte neben den Organisatoren vor allem unseren vielen Gästen danken, ohne deren zahlreiches Erscheinen diese Feier nicht möglich gewesen ...
Detlef Riedel (10 Jahre Xavo)
Es war eine wunderschöne Feier. Ich möchte unseren Gästen für ihr Kommen und die gute Laune, die sie mitgebracht haben, danken. Ein großes Lob den fleißigen Organisatoren! Und nicht vergesse...

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MAR 10
10
Achim Schrepfer

Heute hatte ich eine Besprechung mit unserer Werbeagentur in der wir auf das Thema “Software die Spaß macht” zu sprechen kamen. Xavo hat es sich zur Aufgabe gemacht, IT-Systeme, die Menschen begeistern ins Produktions- und Forschungsumfeld zu bringen. Das ist häufig erklärungsbedürftig - was soll an Produktionssoftware bitte Spaß machen? Und warum?

Wird ein neues System eingeführt, spielen meist Dinge wie Budget, Abschreibung, Return of Investment, Effizienzsteigerung, Rationalisierung und ähnlich harte Aspekte eine Rolle. Nicht selten beobachten wir nach “erfolgreichen” Systemeinführungen - also wenn all diese Faktoren gut bewertet sind - ein Ausbleiben des nachhaltigen Erfolgs.

Was ist der Grund dafür? Der berühmte Faktor Mensch. Oder wie ich ihn gerne nenne: der Fun-Faktor. Stellen Sie sich vor, ein MES mit einem Schwerpunkt auf Betriebsdatenerfassung wird eingeführt. Nach einigen Monaten Produktivbetrieb wird festgestellt, dass die Reportingergebnisse nicht schlüssig sind und mit der Erfahrung in der Realität nicht übereinstimmen. Zunächst suchen Sie den Fehler in der Spezifikation, dann bei der Implementierung. Und zuletzt stellen Sie fest, dass Sie auf dem Holzweg waren, weil der Faktor Mensch zugeschlagen hat: die MES-Bediener haben ein Outer-System (gerne genommen sind hochinteressante Konstrukte aus Excel-Dateien) etabliert, weil das neue MES zu langsam und zu kompliziert arbeitet und sie bei der Arbeit eigentlich nur behindert.

Ok, das Beispiel wirkt vielleicht etwas konstruiert, aber es zeigt einen Effekt, den wir in der Praxis mal mehr mal weniger subtil wahrnehmen können: ein System, dass den Bedienern keinen Spaß macht, weil es ihre (sic! die Anforderungen der Endbenutzer) Anforderungen nicht erfüllt, ist weit weniger wertvoll weil es unterwandert wird. Dadurch sinkt die Datenqualität und -aktualität.

Was soll das nun mit dem Spaß in einem “seriösen” Produktionsumfeld? Erst wenn beim Design eines Informationssystems alle Beteiligten einbezogen und wahrgenommen werden, wird sich ein System gesund entwickeln können (in der Tat beginnt die eigentliche Entwicklung eines Systems nämlich erst nach der Inbetriebnahme, wenn alle Komponenten - Maschinen, Software und Menschen - zusammen kommen).

Die Bediener geben ihre Informationen gerne an das System weiter, weil sie wissen, dass sie etwas zurück bekommen: das kann einfach ebenfalls “nur” Information sein, oder eine konkrete Arbeitserleichterung, die es dem Bediener ermöglicht besser zu werden. Der Spaß kommt also nicht weil die Programmierer täglich neue Witze auf dem Startbildschirm anzeigen. Er kommt, weil das System “einfach funktioniert”. Dann stimmt auch der Fun-Faktor und die Investition wird sich in kürzester Zeit lohnen.

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