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Comments

Uwe Schey (TabExpo 2011 - a great success)
Es ist wirklich schade, dass ich nicht selber dabei sein konnte - ich freue mich schon jetzt auf die Hannover Messe und hoffe, dass ich dann wieder Teil des Messe-Teams sein kann.
Detlef Riedel (Danke, Steve!)
Ja, es ist richtig: Wir müssen zwischen den "Erfindern" und dem "Innovatoren" zu unterscheiden. Steve hat tatsächlich weder den PC, noch die Computermaus und auch nicht die grafische Benutzerober...
Xavo (Danke, Steve!)
@i2mo: richtig, Steve war auf seine Mitarbeiter angewiesen. Das ist ja in jedem Unternehmen so. Und obwohl er den Ruf eines Cholerikers und eines eher unangenehmen Chefs hatte, verstand er es wohl ...
i2mo (Danke, Steve!)
- "Steve hat den ersten PC gebaut," Das stimmt nicht, das war XEROX. http://de.wikipedia.org/wiki/Personal_Computer#Die_Vorl.C3.A4ufer_des_modernen_Personal_Computers - "er hat die Computermau...
MeGooseSta (Danke, Steve!)
Hallo Detlef, Steve Jobs war ein Visionär, er verstand es sehr gut Produkte so zu designen dass sie vielen MEnschen Gefallen und von vielen Benutzbar sind. Mitnichten war er jedoch der Erfinder...

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Liebe Freunde von Xavo,

Auslaufende Patente setzen die Pharmafirmen einer neuesten Accenture Studie zufolge immer weiter unter Druck. So läuft bis 2015 der Patentschutz von Präparaten im Wert von 130 Milliarden Dollar aus. Im Jahr 2011 werden 40 % der Blockbuster-Umsätze mit Medikamenten getätigt, deren Patentschutz in den kommenden beiden Jahren ausläuft. Im Jahr 2007 lag dieser Anteil noch bei 15 %. Neue Arzneien können diese Umsatzausfälle nicht wettmachen.

Pharmaindustrie - Quo Vadis? Gibt es Patent-Rezepte, um die R&D Pipelines schnell wieder zu füllen? Ich bin überzeugt davon, dass das gelingen wird, wenn wir die Arbeitsweisen in der Medikamentenentwicklung grundlegend ändern. Den Schlüssel zum Erfolg sehe ich hierbei in einer sehr viel engeren Zusammenarbeit (Collaboration) sowie in der verstärkten Anwendung von Computermodellen.

Nehmer wir das Beispiel Morbus Alzheimer: Alzheimer macht ungefähr 60 Prozent der Demenzerkrankungen aus und tritt in der häufigsten Form nach dem 65. Lebensjahr auf. Bereits viele Jahre bevor erste klinische Symptome sichtbar werden, bilden sich im Gehirn des Betroffenen Plaques, die aus fehlerhaft gefalteten Beta-Amyloid-Peptiden bestehen.

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Fortschritt bedeutet Maschinen mit Intelligenz auszustatten. Was Anfang des 20. Jahrhunderts der Elektromotor war sind jetzt hochkomplexe Computerchips. Kein modernes, technisches Produkt kommt ohne sie aus.

Zunächst wird unter sehr hoher Temperatur aus Quarzsand das Rohsilizium gewonnen. Dieses enthält noch ca. 1% an Verunreinigungen, für die Chipherstellung notwending sind jedoch weniger als 1ppb (parts per billion).

Rohsilizium

Daher wird das gewonnene Rohsilizium mit Salzsäure zu Trichlorsilan umgesetzt und anschließend destilliert. Um den sog. “Siliziumbrand” wieder in festes Silizium rückzuführen wird hochreiner Wasserstoff hinzugeführt. Bei diesem Prozess entstehen Dünnstäbe aus ungeordneten Kristallen von Polysilizium.

Um die typischen Halbleiterfähigkeiten zu erhalten, müssen sich die Siliziumatome in ein strenges Gitter einfügen. Dazu wird das gewonnene Polysilizium in einen Quarzbehälter gegeben und geschmolzen. Anschließend wird ein bleistiftdünner Impfkristall in die Schmelze abgesenkt, in Drehung versetzt und langsam hochgezogen. Schließlich entsteht ein schwerer Siliziumeinkristall.

Siliziumeinkristall [Quelle: Siltronic]

Siliziumeinkristall (Quelle: Siltronic)

Die so entstandenen Kristalle werden in einem weiteren Prozessschritt mittels Drahtsägen in ca. 0,8mm dünne Scheiben geschnitten - die sog. Wafer. Im Anschluss werden die Kanten rund geschliffen sowie der gesamte Wafer geläppt. Dieser mechanische Prozess stört die Struktur des Wafers, wodurch ein Ätzen des Wafers erforderlich ist. Zurück bleibt eine raue, jedoch fehlerfreie Oberfläche. Abschließend wird der Wafer poliert sowie einer automatisierten Endreinigung unterzogen. Voilà, ein Reinstsiliziumwafer!

300mm Wafer (Quelle: Intel)

300mm Wafer (Quelle: Intel)

AUG 10
08
Detlef Riedel

Liebe Freunde von Xavo,

Ich nutze seit einigen Monaten ein iPad. Das iPad ist eine ganz neue Geräteart mit einem unglaublich schnell reagierendes 9,7″ Multi-Touch-Display. Die Kaufentscheidung im April war eher irrational. Als ich das iPad im Apple Store in den Händen hielt, war ich vom Gerätedesign so begeistert, dass ich sofort gekauft habe. Zu diesem Zeitpunkt aber wusste ich nicht, wozu ich das Gerät einsetzen würde. Meine Alltagsanforderungen wurden von meinem MacBook und meinem iPhone eigentlich recht gut abgedeckt. Wozu also ein drittes Gerät?

Vielleicht ist es den mittlerweile mehr als 3 Millionen iPad Nutzern ähnlich gegangen wie mir. Worin liegt also die Faszination, die das iPad auf mich und viele andere auszuüben scheint? Interessant ist auch, dass diese Faszination in den vergangenen 4 Monaten bei mir stärker geworden ist, was sich auch in einer Zunahme meiner iPad Nutzungsdauer (zulasten des MacBook) niederschlägt.

Ich glaube, dass die Faszination des iPad von seiner Schönheit (gutes Design) und Einfachheit (gute Nutzbarkeit) ausgeht. Dem iPad ist es gelungen, sich auf das wesentliche zu beschränken. Bedienungsanleitungen werden nicht benötigt - weder für das Gerät noch die Applikationen (Apps).

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Liebe Freunde von Xavo,

Was sind die Voraussetzungen, um mit einer Firma erfolgreich zu sein? Sicher bedarf es einer guten Führung, die die Mitarbeiter als Team stark macht und auf die gesteckten Ziele einschwört. Dann muss aber auch das Wertesystem des Unternehmen intakt sein. Ohne eine hohe Ethik und tadellose Moral wird es keine nachhaltigen Erfolge geben können.

Natürlich weiß ich, dass es auch schwarze Schafe in der Wirtschaft gibt, die sich skrupellos und zuweilen auch rechtswidrig gegenüber Kunden und Partners verhalten und damit dem Ansehen der Wirtschaft in unserer Gesellschaft schaden. Umso mehr sollten wir uns über positive Beispiele freuen - gerade dann wenn sie aus einer Branche kommen, die von vielen als unseriös und völlig überteuert eingeschätzt wird. Burkhard Schwenker, bis vor kurzem Chef der Unternehmensberatung Roland Berger, zeigt in seiner Abschiedsmail an die Mitarbeiter Selbstkritik, Aufrichtigkeit und Unternehmergeist in seiner besten Weise.

Ihm geht es vor allem darum, dass jeder Einzelne im Unternehmen seine Verantwortung wahrnimmt und er stellt dabei die folgenden Anforderungen an die Persönlichkeit:

1. Ein kühler Kopf (a cool head)

2. Ein warmes Herz (a warm heart) und

3. Fleissige Hände (woking hands)

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