Liebe Freunde von Xavo,
Ich begrüße die Gründung des Instituts für Informationssysteme an der FH Hof und wünsche Herrn Prof. Dr. Göbel persönlich alles Gute und dem Institut eine gute und nachhaltige Entwicklung.
Für den Standort Deutschland und für Bayern ist es dringend notwendig, in Zukunftstechnologien zu investieren. Wir haben keine Rohstoffe, die unser Land ernähren könnten. Wir haben noch immer im Weltmaßstab hohe Löhne, die unserem produzierendem Gewerbe in den internationalen Produktivitätsvergleichen zu schaffen machen, wenn es denn nicht gerade um die Produktion von Edel-Autos geht.
Was wir in Deutschland gut können, ist es zu tüfteln und hervorragende Produkte zu entwickeln. Wir können Produktionsprozesse gut beschreiben, umsetzen und vermögen diese Prozesse ständig weiterentwickeln und zu verbessern. Sowohl die Produktentwicklung als auch die Produktion bedürfen einer hervorragenden IT Unterstützung.
Es ist deshalb kein Wunder und es freut mich, dass die Weltmeister in der Entwicklung von Supply Chain Software in Walldorf und ein führender Anbieter von Software zur Produktentwicklung und Produktion aus Nürnberg kommen. SAP und Siemens sind gute Beispiele dafür, dass nicht alles was gut ist im Softwarebereich aus den USA kommen muss.
Es ist wichtig, dass wir in Deutschland weiterhin in Software investieren. Die Softwareerfolge “made in Germany” wären ohne die vielen einheimischen Softwarefirmen und Systemintegratoren undenkbar. Xavo gehört zu diesen “hidden champions”, die in bestimmten Sektoren (Nahrungs- und Genussmittel, Pharma, Umwelttechnologien) und Geschäftsfeldern (Produktentwicklung und Produktion) eine profitable Nische gefunden haben, in der wir mit unseren Angeboten in Deutschland und am Weltmarkt wettbewerbsfähig sind.
Was wir am dringendsten benötigen, sind gut ausgebildete Mitarbeiter. Da die Innovationsrate im Softwarebereich bekanntermaßen außergewöhnlich hoch ist, kommt der Aus- und Weiterbildung an Hochschulen und Instituten eine besondere Bedeutung bei.
Xavo konnte in den vergangenen Jahren zahlreiche Absolventen von der FH Hof rekrutieren. Der Königsweg verläuft dabei vom Betriebspraktikum über die Bachelorarbeit direkt zur Festeinstellung. Wir nutzen aber auch andere Instrumente zur Nachwuchsgewinnung, wie z.B. die Fachinformatikerausbildung und das duale Studium.
Wir erwarten von dem in Hof neu gegründeten Institut für Informationssysteme, dass es durch neue Ideen, Konzepte und Methoden Unternehmen in der Region befruchtet.
Herzliche Grüße und “Alles wird gut”.
Ihr Detlef Riedel
CEO/Xavo
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