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Liebe Freunde,
ein altes Sprichwort besagt: Hochmut kommt vor dem Fall. Nachdem sich Apple im Jahr 1997 in einer existenzbedrohenden Krise befand, haben es die meisten Experten dem egozentrischen Steve Jobs nicht zugetraut, dass er das Ruder bei Apple herum reißen könnte. Die Marktmacht von Microsoft schien nach dem gigantischen Erfolg von Windows 95 zu hoch.
Einer der prominentesten Kritiker war seinerzeit Michael Dell. Dell hatte im Jahr 1984 sein Studium abgebrochen, um ein Unternehmen im Bundesstaat Texas zu gründen. Dell setzte als erstes Unternehmen den Verkauf von PCs über das Internet in professioneller Weise um und wurde damit Ende der 90er Jahre zu einem der erfolgreichsten US Unternehmen.
Es scheint so, als hätte der Erfolg Michael Dell überheblich gemacht. Als er im Jahr 1997 auf einer Gartner Konferenz von Journalisten gefragt wurde, wie denn die Apple Computer Corporation gerettet werden könnte, fiel seine Antwort etwas hochnäsig aus:
“What would I do? I’d shut it down and give the money back to the shareholders.”
Wie sehr sich Michael Dell doch geirrt hat. Apple ist heute im Vergleich zu Dell mehr als das 10fache wert. Apple hat Cash Reserven in Höhe von über 76 Milliarden USD angehäuft. Das allein wäre mehr als genug, um die Fa. Dell zweimal zu kaufen.
Zu viel Erfolg tut nicht gut. Das hat Michael Dell bitter erfahren müssen. Nach dem Bersten der DOT.COM Blase vermeldete Dell im Jahr 2001 erstmals dramatische Umsatzeinbrüche. Davon konnte sich Dell noch einmal erholen. Als dann aber in den folgenden Jahren die Qualität der Dell PCs mehr und mehr zu wünschen übrig lies, war allen klar, dass Dell endgültig den Zenit überschritten hatte.
Bei Xavo haben wir uns im Jahr 2008 von unserem langjährigen PC-Lieferanten Dell verabschiedet. Zu den neuen Lieferanten von PCs, Notebooks, Tablets und Smartphones gehört nunmehr auch Apple.
Hochmut kommt vor dem Fall. Es ist Steve Jobs zu wünschen, dass es ihm nicht so ergeht wie Michael Dell. Er hat es selbst in der Hand.
Herzliche Grüße und “Alles wird gut”.
Ihr Detlef Riedel
Liebe Freunde,
in der Softwareentwicklung gibt es kein anderes Thema, über das so heftig und kontrovers diskutiert wird, wie über die grafischen Benutzeroberflächen (GUI). Das ist ganz anderes bei der “Backend”-Programmierung. Hier gibt es etablierte Architekturstandards und Design Pattern für den Umgang mit Businesslogik und Datenhaltung.
In der GUI-Frage stehen sich zumeist “verfeindete Lager” gegenüber. Das beginnt bei den Großen der Branchen: Google propagiert Applikationen, die im Browser laufen. Apple dagegen setzt voll und ganz auf die sogenannten “nativen” Applikationen, die direkt auf dem jeweiligen Betriebssystem aufsetzen und eine Rich Client GUI bieten.
Auch wir bei Xavo führen seit Jahren intensive Diskussionen darüber, ob wir in unseren Kundenapplikationen eine Rich Client GUI oder aber eine Browser GUI bauen sollen. Der Markt und die Kunden haben uns in den vergangenen Jahren zu einer Achterbahnfahrt veranlasst.
Im Gründungsjahr von Xavo (2000) haben wir fast ausschliessliche Rich Client GUIs gebaut, welche sich durch eine hohe Bedienerfreundlichkeit ausgezeichnet haben. Read the whole Article
Liebe Freunde,
Steve Jobs hat im Jahr 1976 zusammen mit Steve Wozniak und Ronald Wayne die Firma Apple gegründet. Ronald Wayne, der in Vergessenheit geratene “dritte Gründer”, verkaufte seinen Anteil in Höhe von 10% aber schon wenige Monate nach der Gründung für 800 US-Dollar. Sein Anteil wäre heute 15,6 Milliarden Euro wert - Wayne aber bereut nichts und sagt, dass er „die zu dieser Zeit bestmögliche Entscheidung getroffen” habe.
Nach dem überragenden Erfolgen mit dem Apple II verlor Jobs aber den internen Machtkampf gegen den ehemaligen Pepsi Manager John Sculley und musste 1985 Apple verlassen. Nach dem Weggang Jobs verlor Apple den PC-Machtkampf gegen Microsoft. Daraufhin geriet das Unternehmen in eine tiefe Krise; im Jahr 1996 stand Apple vor dem Ruin bzw. einer feindlichen Übernahme.
Steve Jobs hat im Jahr 1997 nach seiner Rückkehr zu Apple die Ursachen der Firmenkrise analysiert. Auf der Entwicklerkonferenz WWDC ‘97 spricht Jobs Klartext:
„I apologize. I feel your pain. Apple software came for several years from lousy management. I have to say it. And there were people that were going off in 18 different directions. Doing arguably interesting things in each one of them. Good engineers - lousy management. And what happened when your are looking at the farm that was created with all these different animals going in different directions. It doesn’t add up. The total is less than the sum of the parts.
And so we had to decide what are the fundamental directions we are going in, and microcosmically they might have made sense, but macrocosmically they made no sense. When you think about focusing, you think: Focusing is saying Yes. No, focusing is about saying No. And the result of this focus is gonna be some really great products. The total is much greater than the sum of the parts.”
Genau das ist der Schlüssel zum Erfolg: Fokussierung, sonst nichts. Wir haben bei Xavo diese Lehren auch ziehen müssen. Nachdem wir jahrelang auf vielen unterschiedlichen Baustellen unterwegs waren, haben auch wir den Weg der konsequenten Fokussierung eingeschlagen: mit den Themen Plant Scheduling, Product Development und Lab Logistics.
Herzliche Grüße und “Alles wird gut”.
Ihr Detlef Riedel
Liebe Freunde,
kaum zu glauben, aber da gibt es doch tatsächlich eine Anti-PowerPoint Partei (APPP). Schweizer Bürger gründeten kürzlich die APPP in der Hoffnung, dass damit die Anzahl der langweiligen Präsentationen weltweit drastisch reduziert werden kann.
Der APPP Gründer Matthias Poehm setzt sich vehement dafür ein, dass PowerPoints durch Flip Charts ersetzt werden. In 95 % der Anwendungsfälle, so Poehm, sei das FlipChart der PowerPoint deutlich überlegen. Und schliesslich könnten durch den Wegfall von PowerPoint jährlich 350 Milliarden Euro eingespart werden - vorwiegend durch ein effizienteres Meeting Management.
Glauben Sie mir: Ich bin ein ausgesprochener Fan von FlipCharts, Wandtafeln und Farbstiften. Die Entwicklung kreativer und innovativer Softwarelösungen vollzieht sich zumeist in kleinen Gruppen, in welchen die Entwickler heftig diskutieren und ihre Skizzen und Entwürfe an Wandtafeln und auf Flipcharts schreiben und optimieren. Machen Sie doch bitte einfach mal den Test und schauen Sie, ob sich bei einem Ihrer Besuche in anderen Unternehmen kreative Zeichnungen an den Wänden finden. Solche Zeichnungen sind mithin ein sicheres Indiz für ein hohes Maß an Kreativität.
Und doch verbleiben einige Fälle, in denen die PowerPoint & Co. die erste Wahl bleiben wird. Ich sehe zwei sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten:
1. Präsentationen vor einem großen Kreis
Hier bleibt die PowerPoint das Tool der Wahl. Wenn die Anzahl der Folien begrenzt wird, die Folien übersichtlich bleiben und der Präsentator ein begeisternder Redner ist, dann leistet die PowerPoint gute Dienste. Firmen wie Apple und Google zeigen in ihren Keynotes, wie gut eine Präsentation den Sprecher zu unterstützen vermag.
2. Webinare
Für die Durchführung von Webinaren sind PowerPoints ebenfalls prädestiniert. Xavo führt seit einigen Wochen mit großem Erfolg Webinare zu den Produkten Xavo Plant Scheduling und Xavo Lab Logistics durch. Mit Hilfe von PowerPoints führen wir die Teilnehmer durch das Programm und erklären die Use Cases. Das eigentliche Highlight eines jeden Webinare bleibt selbstredend die gelunge Live Vorführung des Produktes.
Herzliche Grüße und “Alles wird gut”.
Ihr Detlef Riedel
Liebe Freunde,
wenn man den neuesten Marktdaten von Flurry Glauben schenken darf, sind die mobilen Computer (Smartphones+Tablets) im Jahr 2011 zum Computer-Marktführer geworden. Nach der Studie verbringen die Benutzer in den USA heute täglich ca. 81 Minuten mit mobilen Anwendungen - mit PCs/Laptops sind es dagegen nur noch 74 Minuten.
Der Wendepunkt (Inflection Point - Page 7), an dem erstmals mehr mobile Computer (Smartphones+Tablets) verkauft worden sind als PCs+Laptops, lag bereits im 4. Quartal 2010.
Eine unglaubliche Entwicklung, wenn man bedenkt, dass mobile Computer erst seit 3 Jahren am Markt erhältlich sind. Bei der mobilen Nutzung fällt auf, dass nach den Spielen (47%) bereits das Social Networking (32%) und die Informationsbeschaffung (9%) stehen.
Die Unternehmen stehen dem Mega-Trend Mobile nach wie vor abwartend oder gar skeptisch gegenüber. Bisher wurden überwiegend nur Mitarbeiter aus der Management Ebene mit mobilen Computern ausgestattet. Darüber hinaus gibt es den Einsatz von mobilen Computern für spezielle Anwendungsfälle, wie z.B. den Vertrieb oder die Produktionslogistik. Read the whole Article

